Wie schütze ich mich? (2/5)

- Hitze -



Es folgen einfache Tipps, um sich vor giftigen Chemikalien aus Kunststoffen in Lebensmitteln zu schützen.

 

Für mehr Informationen auf einen

der fünf Tipps klicken.

 


2. Vermeide Hitze in Verbindung mit Kunststoffen!


Prüfe deinen Wasserkocher!


Die Gefahr ist teuflisch und hinterhältig versteckt: Kunststoff-Wasserkocher. Sie sind eine der größten Gefahren des alltäglichen Konsums, weil gerade mit ihnen bedenkenlos umgegangen wird.

 

Dabei erspart ein richtiger Griff beim Kauf eine jahrelange, unnötige chemische Belastung.

Durch die hohen Temperaturen des Wassers  lösen sich bei jedem Kochvorgang zahlreiche gefährliche Chemikalien aus dem Kunststoff heraus und gehen in das gekochte Wasser über.

Dabei beschleunigt kochendes Wasser die Rate der Freisetzung giftiger Chemikalie um bis das 55-fache! 1

 

So wird bei Kunststoffwasserkochern der selbstgemachte Tee oder Kaffee schnell zum Chemiecocktail.

 

Dabei sollte jeder schon einmal bemerkt haben, dass sich der Kunststoff dieser Wasserkocher über die Jahre verfärbt und spröde wird. Das ist leicht erklärt, denn der Kunststoff verändert sich, insbesondere durch Hitze, Ausdünstung und Licht.


 

Daher lösen sich im Laufe der Jahre unzählige giftige Chemikalien aus der Kunststoffwand heraus und werden vollständig mit dem gekochten Wasser aufgenommen. 

 

Gerade bei neuen Wasserkochern aus Kunststoff ist diese Ausdünstung der Chemikalien sehr gut zu riechen. Meist stinkt schon der Innenraum des gerade ausgepackten Wasserkochers nach Chemie. Selbst nach zahlreichen Kochvorgängen zeigt der Wasserdampf deutlich, dass sich fortlaufend Chemikalien aus dem Kunststoff lösen.

 

Vergleicht man den Wasserdampf, bzw. den Geschmack des reinen gekochten Wassers nach dem Abkühlen, dann stellt man deutliche Unterschiede zwischen Wasserkochern aus Edelstahl und Wasserkochern aus Kunststoff fest.


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Fast alle Wasserkocher weisen leider Deckel aus Kunststoff auf.

 

Faustregel:

Der Innenraum, sowie die Innenseite des Deckels sollten möglichst keinen Kunststoff besitzen.

 

Daher sollte man auch darauf achten, dass die Innenseite des Deckels nicht aus Kunststoff besteht. Gerade der aufsteigende Wasserdampf löst besonders viele Chemikalien aus dem Kunststoff des Deckels, kondensiert wieder zu Wasser und tropft in das gekochte Wasser zurück, welches danach konsumiert wird.


Wasserkocher aus Glas sind suboptimal, da die Deckelinnenseite genauso meist aus Kunststoff besteht.

 

Zudem muss zwischen dem Glas und der Heizplatte im Boden eine dichte Verbindung hergestellt werden. Daher kommen hier Dichtungen aus synthetischen Gummi oder Silikon zum Einsatz. Auch diese zählen zu der Gattung der Kuststoffe und lösen ebenso Chemikalien heraus.

 

Gleiches gilt für Wasserkocher aus Porzellan.

 


Fazit:

Optimal sind Wasserkocher und Teekessel aus reinem Edelstahl.

 

Dabei ist besonders wichtig, dass die Deckelinnenseite nur aus Edelstahl besteht.



Trinke keine warmen oder heißen Getränke aus Kunststoffbehältern!


Alle Gefäße aus Kunststoff, die heiße Flüssigkeiten aufnehmen, stellen eine hohe potentielle Gefahrenquelle dar. Durch die warmen oder heißen Flüssigkeiten werden besonders viele Chemikalien aus den Kunststoffen herausgelöst, welche anschließend in das Nahrungsmittel übergehen.


 

Beispielsweise beschleunigt kochendes Wasser die Freisetzungsrate der Chemikalie Bisphenol-A auf das 55-fache! 1

 

 

Besonders gefährlich sind Kaffeebecher aus Kunststoff, da mit ihnen überaus leichtfertig im Alltag umgegangen wird. Dabei stellt die Umweltbelastung durch die Einwegverpackungen nicht das einzige Problem dar. Vielmehr setzt sich der Verbraucher bei jedem Konsum einem unsichtbaren Chemiecocktail aus, der ihn langfristig schädigen kann. 2


 

Häufig versuchen umweltbewusste Konsumenten dieser Art von Einwegbechern zu vermeiden, und greifen stattdessen auf wiederverwendbare Thermobecher zurück. Leider begrenzt sich der dadurch gewonnene Vorteil allerdings nur auf den Umweltschutz, denn auch hier setzt sich der Konsument stetigen chemischen Belastungen aus!

 

Der Grund hierfür ist einfach: Da die meisten der angebotenen Thermobecher einen Innenraum aus Kunststoff besitzen, nimmt der eingeschlossene Inhalt auch hier giftige Chemikalien aus den Kunststoffen auf. Die Gesundheit des Verbrauchers wird wieder nicht geschützt.



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Als einzige Alternative für Unterwegs bieten sich verschließbare Edelstahlbecher an.

 

Allerdings sollte auf Folgendes geachtet werden: Zum einen muss der Becher tatsächlich aus Edelstahl und keinem anderen Metall bestehen. Becher aus anderen Metallen, beispielsweise Aluminium, weisen wiederum eine Kunststoffbeschichtung auf ihrer inneren Oberfläche auf.

 

Zum anderen sollte die Deckelinnenseite, welche mit der Flüssigkeit in Berührung tritt, so wenig Kunststoff wie möglich beinhalten.

Vor dem Kauf eines Edelstahlbechers ist es daher ratsam, diesen näher unter die Lupe zu nehmen. Nicht selten scheint ein Becher von außen aus Edelstahl zu bestehen und wartet innen mit einer Überraschung aus Kunststoff auf.

Wer auf Nummer sicher gehen will greift am Besten auf die altbekannten und bewährten Vertreter aus Porzellan und Glas zurück.

 

Insbesondere am festen Arbeitsplatz oder in der Schule oder Uni braucht es keine Wegwerfbecher. Das schont die Umwelt und vorallem die eigene Gesundheit.

 

Selbstverständlich gelten diese Hinweise ebenso für Tee-, Kakao- oder andere Heißgetränkliebhaber.

 

Einen weiteren Vorteil, gegenüber Wegwerfbechern, bieten doppelwandige Gläser, da diese das Getränk zusätzlich länger warm halten.


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Achtung: Das Gift im Pappbecher!

Pappbecher sind besonders hinterhältig und trügerischErwecken Sie doch den Eindruck, alleinig aus Pappe zu bestehen und damit gesund und umweltfreundlich zu sein.

Doch wem schon einmal ein Blatt Papier oder Pappe in Wasser gefallen ist, der weiß, dass es bei Pappbechern nicht mit rechten Dingen zu gehen kann. Zurecht darf diesem Zweifel nachgegangen werden.

Des Rätsels Lösung stellt die Innenseite des Pappbechers dar, welche mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen ist. Dadurch weicht der Pappbecher nicht durch. 3

Diese Kunststoffschicht  ist so dünn und elastisch, dass der Konsument sie auf den ersten Blick nicht bemerkt. 


 

Im Vergleich zu Kunststoffbechern sparen Pappbecher zwar einerseits eine Menge an Kunststoff ein, sodass die Umwelt weniger belastet wird. Doch andererseits gibt die Kunststoffbeschichtung wiederum giftige Chemikalien, wie Flammenschutzmittel und Weichmacher, an den Inhalt ab. 4  

 

Besonders bedenklich sind dabei die perlfuorierten Polymere in der Beschichtung der Pappe, da sie nur langsam im Körper abgebaut werden. Die häufig zum Einsatz kommende Plastikdeckel sind dagegen meist aus Polysterol und geben Stoffe ab, die sich auf den Hormonhaushalt des Menschen auswirken können. 5 Insbesondere das Trinken der heißen Flüssigkeit durch die Öffnung des Plastikdeckels hindurch löst viele Chemikalien aus dem Deckel heraus. 6

Neben der Chemikalien die sich aus dem Pappbecher selbst lösen, gelangen zudem, durch das Stapel der Becher, Spuren von Farbe und Beschichtung der Außenseite in das Gefäß und somit in das Getränk. Diese Chemikalien konsumiert der Verbraucher ebenfalls ungewollt mit. 7

 

Ganz egal ob Pappbecher oder Kunststoffbecher, für beide gilt dassselbe:   So oft wie möglich meiden, wenn es geht.

 

Wenn das Abfüllen des Kaffes oder der Heisgetränkes in den eigenen Becher vor Ort nicht möglich ist, dann kann sollte man das Heißgetränk so schnell wie möglich in den eigenen Becher nach Erhalt umfüllen, da die Verweildauer die den Übergang ungesunder Chemikalien in das Lebensmittel entscheidend mitbestimmt,


Erhitze Speisen und Getränke nicht in Kunststoffbehältern!

Wie bereits beim Wasserkocher erwähnt, lösen sich durch warme und heiße Flüssigkeiten bedeutend mehr Chemikalien aus den umgebenen Kunststoffen heraus. Da unsere Nahrung zu großen Teilen aus Flüssigkeiten besteht, oder Flüssigkeiten beinhaltet (Reis, Kartoffeln, usw.), gilt hier derselbe Grundsatz.


Insbesondere die Liebhaber der schnellen Mahlzeit sind von diesem Problem betroffen.

 

Fast immer sind die sogenannten Instant- oder Fertiggerichte in Kunststoffbehältern verpackt, in welchen sie gleichzeitig erwärmt werden sollen.

 

Ebenso versteckt sich auch hier wieder die Problematik des Pappbechers: Ganz egal ob Instant-Suppe oder Fertig-Lasagne, selbst Pappverpackung solcher schnellen Gerichte sind innen mit Kunststofffolie beschichtet, um ein durchweichen zu verhindern.

 

 



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Nutze für die Mikrowelle keine Kunststoffbehälter!

 

Dennoch muss keinesfalls auf schnelle Gerichte verzichtet werden!

 

Selbst auf Arbeit lassen sich Instant-Suppen und Instant-Gerichte in windeseile in eine Tasse oder Porzellanschüssel umfüllen und dort mit heißem Wasser aufgießen.

 

Ebenso sollten Fertiggerichte auf Porzellan umgefüllt und auch nur so erhitzt werden.


 

Reis oder Klöße im Kochbeutel sind zwar praktisch, doch wird hierbei fast eine halbe Stunde lang eine großflächige Kunststofffolie mitgekocht. Die Chemikalien lösen sich heraus, gehen in das Wasser über und ziehen dann gemeinsam mit dem Wasser in den Reis ein.

 

==> ein Experiment zeigt, wie lecker das ist

 

Gleiches gilt für Teebeutel aus Kunststoffen, welche meist als "Pyramidenteebeutel" verkauft werden und den Geschmack des Tee´s besser entfalten sollen.



Esse keine warmen oder heißen Speisen aus Kunststoffbehältern


Babyflaschen gehören nicht in die Mikrowelle !

 

 

Eine weit verbreitete Unart ist es, flüssige Babynahrung direkt in Kunststoffflaschen in der Mikrowelle zu erhitzen.

 

Die energiereiche Strahlung der Mikrowelle dringt dabei nicht nur in die Babynahrung, sondern auch in den Kunststoff ein, und löst hier in kurzer Zeit sehr viele Chemikalien heraus.

 

Da zudem die langfristige gesundheitliche Wirkung von Mikrowellen noch nicht ausreichend untersucht wurde, ist es besser, die Babynahrung in einem Topf zu erwärmen.

 

Idealerweise sollte die Babynahrung dann in einer Babyflasche aus Glas (mit einem Nuckel aus Naturkautschuk) verabreicht werden.


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Auch größeren Kindern werden gerne Teller, Schüsseln und Bestecke aus Kunststoff gegeben.

 

Besonders kritisch ist dies wiederrum bei warmen oder heißen Speisen, wie beispielsweise Suppen,

warmen Pudding oder Milchreis.



Lagere warme Speisen und Getränke nicht in Kunststoffbehältern!


Warme oder heiße Lebensmittel sollten nicht in Kunststoffbehälter abgepackt oder eingelagert werden. Möchte man der Familie etwas mit nach Hause geben, oder soll das Essen noch für unterwegs gedacht sein, so eignen sich hierfür hervorragend Einkochgläser. Diese gibt es kostenlos beim Kauf von Konserven dazu oder lassen sich preiswert erwerben. Eine Tüte mit Clip, sowie ein Handtuch sorgen dabei für die notwendige Sicherheit und halten das Essen zudem länger warm.


 

Hier steckt das Problem wieder im Detail.

 

Bei genauer Betrachung erkennt man das Teesieb aus Kunststoff.

 

Wer hofft mit Glaskannen auf der sicheren Seite zu sein, der sollte dennoch das Zubehör nicht außer Acht lassen.

 

Die recht große Oberfläche des Kunststoffsiebs gleicht der Oberfläche von zwei Bechers (Innenfläche und Außenfläche des Siebs).

Demnach könnte man gleich direkt den heißen Tee aus  Kunststoffbechern trinken.


Ein richtiger Griff beim Kauf kann daher Gold wert sein und verhindert eine jahrelange unnötige chemische Belastung.

 

Zudem sind Edelstahlvarianten häufig nicht viel teurer.

 



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