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Fragen und Antworten



 

Einige ausgewählte Fragen und Antworten zu der Thematik, welche durch Fragen von Lesern erweitert wurden.


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allgemeine Fragen

Was sind Weichmacher bzw. Phthalate?

Was ist Bisphenol-A?

 

Welche Zusatzstoffe finden sich zudem in Kunststoffen?

Ist Polypropylen eine Alternative?

Was sind biobasierte Kunststoffe?

Was sind biologisch abbaubare Kunststoffe?

Was ist Polymilchsäure (PLA)?

Recyclingcode

 

 

Fragen von Lesern

Kann ich einen Toaster aus Kunststoff bedenkenlos verwenden?

 

Babyflaschen: Sollte das Mundstück lieber aus Silikon oder Naturkautschuk sein?

 

Frischhaltefolie oder Alufolie?



Was sind Weichmacher bzw. Pthalate?

Phthalate zählen zu den Weichmachern....

bekannteste Weichmacher, amhäufigsten eingesetzt

 

Verspricht ein Hersteller auf Phthalate zu verzichten, dann muss er trotzdem alternative Chemikalien einsetzen um die Kunststoffe weich zu halten.

Auch diese Alternativen Weichmacher sind im Kunststoff nicht fest gebunden. x2

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Was ist Bisphenol-A?

Bisphenol- A ist die am häufigsten verwendete Chemikalie, um Kunststoffe die gewünschten Eigenschaften zu geben. Ist eine chemische Verbindung aus Phenol und Azeton

 

In Frankreich ist seit Januar 2015 die Verwendung in Lebensmittelverpackungen verboten. Eine Kennzeichnungspflicht für Bisphenol A haltige Lebensmittelverpackungen gibt es bisher nicht.

Freisetzung und Beschleunigung durch Hitze

https://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A#Verwendung

 

Insbesondere in Epoxydharzen verwendet

https://de.wikipedia.org/wiki/Epoxidharz

 

http://www.umweltbundesamt.de/themen/neue-grenzwerte-fuer-massenchemikalie-bisphenol-a

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Welche Zusatzstoffe befinden sich zudem in Kunststoffen?



Additiv Eigenschaften
Antistatika Antistatika werden Kunststoffen zugefügt, um die elektrostatische Aufladung der Verpackung zu verhindern. Durch diese Aufladung neigen die Kunststoffe dazu, Staub- und Schmutzpartikel anzuziehen und festzuhalten.
Farbstoffe Zum Einfärben der Kunststoffe werden lösliche (anorganische und organische sogenannte Pigmente) und unlösliche Farbstoffe verwendet. Die Verwendung von Farbstoffen kann die Eigenschaften (z.B. die Festigkeit) des Kunststoffes zum Teil erheblich beeinflussen.
Flammschutzmittel Durch den Zusatz von Flammschutzmitteln wird das Brennverhalten der Kunststoffe beeinflusst. So können z.B. die Entflamm- und Entzündbarkeit sowie der Verbrennungsprozess selber begrenzt werden. Polyethylen und Polypropylen unterhalten z.B. eine Verbrennung selber. Durch die Flammschutzmittel wird die Reaktion gestoppt. Andere Kunststoffe, wie PVC, sind dagegen selbstlöschend und beenden die Verbrennung von selbst.
Füllstoffe Füllstoffe, wie z.B. Glasfasern, Kreide, Graphit, Ruß etc., dienen zum einem dazu, die Kunststoffe zu strecken und damit preiswerter zu machen. Zum anderen werden sie zur Verbesserung der Qualität des Kunststoffes eingesetzt. Insbesondere seien hier die Festigkeit, Elastizität und Härte genannt.
Gleitmittel Gleitmittel dienen der leichteren Verarbeitung der Kunststoffe. Die Kunststoffe gleiten z.B. bei der Extrusion so leichter und lassen sich besser verformen.
Stabilisatoren Stabilisatoren haben die Aufgabe, die Kunststoffe vor folgenden Einflüssen zu schützen: Licht, UV-Strahlen, Wärme, Alterung. Die Stabilisatoren bewahren die Kunststoffe vor vorzeitiger Zersetzung bzw. negativer Beeinflussung ihrer Eigenschaften.
Weichmacher Durch die Zugabe von Weichmachern werden bestimmte Eigenschaften des Kunststoffes beeinflusst. Die Elastizität des Kunststoffes wird erhöht, die Temperatur, bei der er spröde wird, sinkt. Außerdem verringert sich seine Härte. Weichmacher haben jedoch nicht nur positive Eigenschaften. Weichmacher sind gesundheitlich nicht unbedenklich. Da sie zum Ausdampfen aus dem Kunststoff neigen, kann der Einsatz im Lebensmittelbereich ausgeschlossen werden.


http://www.tis-gdv.de/tis/verpack/kunststo/additive/additive.htm


Für weitere Recherchen empfiehlt es sich unter den Suchbegriffen "Kunststoff" und "Additive" auf Google die Herstellerwebseiten ausfindig zu machen.

Flammenschutzmittel

UV-Stabilisatoren

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Ist Polypropylen eine Alternative?

 

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Was sind biobasierte Kunststoffe?

Biobasierte Kunststoffe sollen zunehmend das immer weniger werdende Erdöl ersetzen. Sie bestehen teilweise oder überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Mais- oder Kartoffelstärke.

 

Damit die biobasierten Kunststoffe annähernd die gleichen Eigenschaften wie herkömmlichen Kunststoffe besitzen, müssen in der Regel fossile Rohstoffe (Erdöl und Erdgas), sowie zahlreiche Zusatzstoffe, unter anderem Flammenschutzmittel und UV-Stabilisatoren, beigemengt werden.

Dabei ist der Anteil der fossilen Rohstoffe nicht unbedeutend, denn er kann bis zu 50% des "Biokunststoffes" ausmachen. x10  

 

Da die biobasierte Kunststoffe in ihren Eigenschaften den herkömmlichen Kunststoffen möglichst nicht nachstehen sollen, sind sie meist ebenso witterungsbeständig und daher häufig nicht biologisch abbaubar. 

 

Hinweis: Eine Ausnahme stellen Mediakamentenkapseln aus Stärkefolie und Verpackungsflocken aus Maisstärke und  dar, welche manchmal auch als Biokunststoff bezeichnet werden. Allerdings sind diese Biokunststoffe (gewünschterweise) wasserlöslich, sodass sich deren Einsatzgebiete stark begrenzen.

 

Weiterhin sei noch erwähnt, dass zur Herstellung biobasierter Kunststoffe zunehmend immer mehr gentechnisch veränderte Pflanzen zum Einsatz kommen. Der Anbau großflächiger Monokulturen, mit dem damit erhöhten Pestizideinsatz, schafft weitere Umweltprobleme. Zudem besteht die Gefahr, dass die Herstellung der benötigten nachwachsenden Rohstoffe in Konkurrenz mit der Nahrungs- und Futtermittelherstellung tritt, wodurch die Lebensmittelpreise in den Erzeugerländern steigen könnenx10.2

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Was sind biologisch abbaubare Kunststoffe?

Biologisch abbaubare Kunststoffe verfolgen das Ziel einer möglichst grünen Ökobilanz, welche sie tatsächlich jedoch nicht einhalten.

 

Damit ein Kunststoff als biologisch abbaubar zählt, muss er innerhalb einer bestimmten Zeit durch den Einfluss von Hitze, Sauerstoff, Feuchtigkeit, Bakterien oder Pilzen zu mindestens 90% zerfallen. Eine genau festgelegten Zeitraum gibt es dabei nicht.

Am Ende dürfen lediglich Wasser, Kohlendioxid und Biomasse übrig bleiben.

 

Der Begriff der "biologischen Abbaubarkeit" ist dabei unabhängig von der Rohstoffbasis und bezieht sich nicht allein auf Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Ebenso zählen Kunststoffe dazu, die aus Erdöl oder Erdgas hergestellt und durch eine bestimmte chemische Zusammensetzung für Bakterien und Pilze "verdaulich" gemacht werden.


Interessant ist weiterhin, dass "biologisch abbaubar" keinesfalls mit "kompostierbar" gleich zu setzen ist. Beispielsweise ist der aus Milchsäure gewonnene Kunststoff Polylactid (PLA) lediglich unter ganz speziellen Bedingungen (Temperaturen über 60 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von min. 70%), wie sie fast ausschließlich in industriellen Kompostieranlagen vorkommen, innerhalb weniger Monate abbaubar.

Unter natürlichen Bedingungen, sowie im heimischen Kompost ist PLA nicht kompostierbar. 


Da die Kompostierzeiten in den industriellen Kompostieranlagen jedoch auf acht Wochen begrenzt sind, wird PLA auch industriell nicht kompostiert, sondern als Restmüll entsorgt und verbranntx10.4  Daher gehören Pyramidenteebeutel x10.6 und Biomülltüten aus PLA-Biokunststoff in die Restmülltonnex10.7 

Dennoch werden derartige Biokunststoff-Produkte von Industrie und Händlern positiv beworben. Damit gaukeln sie den Verbrauchern einen nicht vorhandenen ökologischen Nutzen ihrer Produkte vor und erhöhen somit ihren Marktvorteil.

 

Zudem bedeutet eine verbesserte biologische Abbaubarkeit auch fast immer eine Verschlechterung der Werkstoffeigenschaften. So besitzt der beliebte Biokunststoff Polylactid (PLA) in seiner Reinform nur eine geringe Temperaturbeständigkeit. PLA wird bei Temperaturen oberhalb von zirka 50 °C sehr weich und nachgiebig. Demnach eignet sich PLA nicht zur Herstellung von Gefäßen, die zur Aufnahme heißer Flüssigkeiten und Speisen dienen.

 

Um die Werkstoffeigenschaften von Biokunststoffen wie PLA zu verbessern, können wiederum Zusatzstoffe dem Biokunststoff beigemischt werden. Da es sich bei diesen Zusatzstoffen ebenso um gesundheitlich bedenkliche Substanzen handeln kann, können derartige PLA-Kombinationen nahezu die gleichen gesundheitlichen Risiken, wie herkömmliche Kunststoffe aufweisen. x10.5

 

Was auf den ersten Blick die Lösung aller durch Kunststoff entstandenen Umweltprobleme schien, stellt sich in Wahrheit heutzutage nur als Augenwischerei heraus.

 

So widersprüchlich es auch scheinen mag: Biologisch abbaubare Kunststoffe, insbesondere aus PLA, gehören in den Restmüll!

 

Hinweis: Einige Biomülltüten basieren vorwiegend auf Stärke, sodass sie auch auf dem heimischen Kompost zersetzt werden können. Allerdings ist deren Beständigkeit gegenüber Flüssigkeiten und deren Reißfestigkeit nicht ausgesprochen groß.

 

 


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Was ist Polymilchsäure (PLA)?

Wird durch Vergärung von Biomasse, z.B. aus Mais oder Kartoffeln, gewonnen wird. Es wird hauptsächlich in den USA, China und Japan produziertx4 

 

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Was sind UV- und Licht- Stabilisatoren?

sind....


Werden besonders für Produkte aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen benötigt.  

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Recyclingcode

dient lediglich der Kennzeichnung verschiedener Materialien zur Rückführung in den Wiederverwertungskreislauf.

Die Kennzeichnung gibt keinesfalls an, dass es sich bei dem verwendeten Material ausschließlich um das Material des Recyclingcodes handelt. Zusatzstoffe (Additive) usw. werden nicht gekennzeichnet.

Alle mit Recyclingcode 7 (other) werden nicht recycelt sondern verbrannt.

 

dient der Kennzeichnung verschiedener Materialien zur Rückführung in den Wiederverwertungskreislauf (Recycling). Der Code besteht 

 >> LINKS <<

 

www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/schadstoffe_in_plastik/


BUND eite 8:

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/120615_bund_chemie_achtung_plastik_broschuere.pdf



Babyflaschen: Mundstück lieber aus Silikon oder Naturkautschuk?

Genau genommen zählen Silikone auch zu Kunststoffen. Sie beinhalten zahlreiche Zusatzstoffe.


Und wir haben immer Silikon genommen, zum einen wegen allergischer Vorbelastung und außerdem find ich Silikon hygienischer. Kautschuk fängt nach einer gewissen Zeit an zu kleben, hab ich gehört. Silikon hält wohl etwas länger und klebt nicht. War auch immer zufrieden damit.

Zu einem Großteil besteht Silikon also aus synthetischen Stoffen. Silikon hat die Eigenschaft, dass es sehr hitzebeständig ist. Man kann den Schnuller also beliebig oft auskochen bzw. desinfizieren und die Beschaffenheit des Schnullers wird sich nicht verändern. Ausserdem ist Silikon geschmacks- und geruchsneutral, was sich besonders bei noch sehr jungen Babies als Vorteil herausgestellt hat.
Ein Nachteil von Silikon ist, dass es nicht so elastisch ist und wenn das Baby die ersten Zähnchen hat, kann es leicht passieren, dass das Kind den Silikonteil des Schnullers aufbeißt und Stücke davon schluckt.
Silikonschnuller laden sich auch recht schnell statisch auf und ziehen dann Staub an. Das sind alles Dinge, auf die man achten sollte, wenn man sich für solch einen Schnuller entscheidet.

Als Naturkautschuk oder Kautschuk (indian. cao = Baum und ochu = Träne; „der Baum, der weint“) bezeichnet man elastische Polymere, die auf Pflanzenprodukten wie vor allem Milchsaft (Latex) basieren. Er wird hauptsächlich zur Herstellung von Gummi durch Vulkanisierung verwendet.

Neben der Tatsache, dass es sich um kein Synthetisches Material handelt, kann man über diese Sauger sagen, dass sie sehr weich, aber trotzdem reiß- und beißfest sind. Dieser Schnuller eignet sich vor allem für Kinder, die schon Zähne haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass man aus diesem Material einen kompletten Schnuller gießen kann. Der Schnuller besteht also rundum aus Latex und hat kein extra Schild, es gibt also keine Nahtstellen, wo sich Schmutz sammeln kann. Ausserdem lädt sich dieses Material nicht auf und zieht daher den Staub nicht so an.

Der Nachteil bei Naturkautschuk ist, dass er nicht so hitzebeständig ist. Er wird schneller spröde, wenn man ihn sehr oft auskocht oder fühlt sich nach einigen Wochen klebrig an. Vor allem dann, wenn er oft der Sonne oder großer Hitze ausgesetzt ist.

 

Wikipedia:  >> Naturkautschuk<<

Wikipedia:  >> Silikon<<

 



Frischhaltefolie oder Alufolie?

An sich ist beides keine absolut gesundheitlich unbedenkliche Lösung. Wenn man durch das Abdecken mit einem Teller es umgehen kann,...

Allerdings sollte man generell Folien von Lebensmitteln entfernen, bevor man diese erwärmt. Erst recht in der Mikrowelle sollte zuvor die Folie entfernt werden. Stattdessen hilft häufig ein umgedrehter Suppenteller, um ungewollte Spritzer in der Mikrowelle zu vermeiden.



Erster schneller Quellennachweis  (weitere Quellen siehe Videos & Links)

 

x2) Bayerisches Landesamt für Umwelt; Seite 4:  www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/doc/abschlussbericht_svhc.pdf

x4) Flammenschutz-Online: www.flameretardants-online.com/web/de/news/newsarchiv.htm?showid=267

x10) Deutsches Umweltbundesamt; Seite 5:  www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3834.pdf

x10.5) Technische Hochschule Achen: www.ita.rwth-aachen.de/6-download/Zusammenfassungen/2014/PA_Arau_Bender_Kynast.pdf

x10.4) Wikipedia; siehe "Biologische Abbaubarkeit:   http://de.wikipedia.org/wiki/Polylactide#Biologische_Abbaubarkeit 

 

x10.6) Wikipediahttp://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Teebeutel_Polylactid_2009.jpg

x10.7) Video von ARD:  www.youtube.com/watch?v=1pXt3LPREvA

 

x10.2) Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland;  Seite 26:  www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/120615_bund_chemie_achtung_plastik_broschuere.pdf

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